In Linux den Subversion (svnserve) Daemon zur Bootzeit automatisch laden

Damit der Subversion Server unter Linux bei einem Neustart auch wieder geladen wird, muss man ein eigenes Script schreiben:

#!/bin/sh
#
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          subversion
# Required-Start:    $remote_fs $syslog
# Required-Stop:     $remote_fs $syslog
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
# Short-Description: Start/Stop subversion daemon
# Description:       Enable service provided by daemon.
### END INIT INFO

test -f /usr/bin/svnserve || exit 0

OPTIONS="-d -T -r /path/to/repos"

case "$1" in
 start)
  echo -n "Starting subversion daemon:"
  echo -n " svnserve"
  start-stop-daemon --start --quiet --oknodo --chuid svn:subversion --exec /usr/bin/svnserve -- $OPTIONS
  echo "."
  ;;

 stop)
  echo -n "Stopping subversion daemon:"
  echo -n " svnserve"
  start-stop-daemon --stop --quiet --oknodo --exec /usr/bin/svnserve
  echo "."
  ;;

 reload)
  $0 restart
  ;;

 force-reload)
  $0 restart
  ;;

 restart)
  $0 stop
  $0 start
  ;;

 *)
  echo "Usage: /etc/init.d/subversion (start|stop|reload|restart)"
  exit 1
  ;;

esac
exit 0

Den Pfad „/path/to/repos“ noch dementsprechend anpassen. Bei „–chuid svn:subversion“ einen entsprechenden User und Gruppe wählen, welche Dateizugriff auf das Repository haben.

Die Datei als „subversion“ in „/etc/init.d/“ speichern und mit

# chmod 0755 /etc/init.d/subversion

die Rechte anpassen.

Damit das Script in den Bootprozess eingefügt wird, reicht folgender Befehl

# update-rc.d subversion defaults

Danach kann man mit folgenden Befehlen den Subversion Deamon auch per Hand steuern

# service subversion start

# service subversion restart

# service subversion stop

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